Gewaltschutzzentren
Gewaltschutzzentren gegen Gewalt in der Familie
Gewaltschutzzentren (oder: Interventionsstellen gegen Gewalt in der Familie) sind staatlich anerkannte Opferschutzeinrichtungen. Sie haben den gesetzlichen Auftrag, Personen die von häuslicher Gewalt bzw. Gewalt in der Familie oder Stalking betroffen oder bedroht sind, kostenlos zu beraten und zu unterstützen. Seitens der Polizei werden die Interventionsstellen von polizeilichen Interventionen (z.B. Wegweisung eines Gewalttäters) bzw. Anzeigen wegen Stalking informiert. Die Interventionsstellen nehmen dann von sich aus den Kontakt mit den von Gewalt betroffenen Personen (zum allergrößten Teil handelt es sich dabei um Frauen) auf. Sie bieten kostenlose Beratung, Betreuung und Begleitung bei allfälligen Gerichtsverfahren an.
Unabhängig von einer polizeilichen Intervention können sich gewaltbetroffene Personen auch selbst an die Interventionsstellen wenden.
Weitere Informationen
Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel
Ein mehrsprachiges Team von Expertinnen unterstützt Migrantinnen, die zur Ausübung von Prostitution gezwungen werden oder die durch Heiratshandel oder Handel mit Hausangestellten nach Österreich gelockt wurden und hier unter Bedingungen krasser Ausbeutung leben müssen. Bei Bedarf wird eine sichere Unterbringung in Notwohnungen mit muttersprachlicher Betreuung und kultureller Mediation angeboten.